DIE ZUKÜNFTIGE GESTALTUNG DER WELT IST EIN THEMA DES BAUSCHAFFENS

Werner Sobek ist überzeugt, dass ein Planer sich mit dem Bevölkerungswachstum beschäftigen muss, was ihm unweigerlich das Resultat aufzeigt: Energetische Sanierung rechnet sich nicht. Sie ist vielmehr eine moralische Verpflichtung.
Der Entwickler des Aktivhauses im Gespräch mit der Journalistin Sue Lüthi.

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WERNER SOBEK

BILD: A.T. SCHAEFER

Interview: Sue Lüthi

Werner Sobek, erklären Sie uns die Rechnung mit der energetischen Sanierung.

Werner Sobek: Ich will Gebäude entwerfen, die mehr tun als nur die rechtlichen Vorgaben zum Energiesparen einhalten. Warum soll ein Haus überhaupt Energie einsparen? Die Sonne strahlt zehntausend Mal mehr Energie auf die Erde als die Menschen für alle ihre Funktionalitäten benötigen. Erneuerbare Energien lassen sich auch aus anderen völlig ungefährlichen Quellen beziehen. Damit meine ich: Die alleinige Fokussierung auf das Energiesparen ist eine schwere Irreführung der Bevölkerung. Anstatt ein Wärmedämmverbundsystem an die Hauswand zu kleben, könnte man ja auch eine Photovoltaikanlage auf das Dach und eine Batterie in den Keller stellen. So vermeidet man die Produktion von Sondermüll und reduziert seine Emissionen noch besser, als dies mit einem Wärmedämmverbundsystem alleine möglich ist.

Die Energiewende ist eine Investition in die Zukunft.

Die Energiewende als eine der grossen Aufgaben, die vor uns stehen, ist eine Investition in die Zukunft, die sich für die heutige, ältere und wohlhabende Generation in deren Lebenszeit nicht mehr «rechnen» wird, da die erzielten Einsparungen erst nach relativ langer Zeit die getätigten Investitionen ausgleichen. Als Mitverursacher der heutigen und der zukünftigen Probleme sollte sich aber gerade diese Generation der heute 60 bis 90-Jährigen ihrer Verantwortung bewusst werden und sie annehmen.

 

Sie sagten einmal, die energetische Sanierung ist eine moralische Verpflichtung. Können Sie uns das erklären, vielleicht am Beispiel mit dem Olivenbaum?

WS: Das Schaffen gebauter Umwelt ist immer auch ein Schaffen menschlicher Heimat. Gestalterische Qualitäten und technische Qualitäten, Kunst und Wissenschaft müssen beim Bauen deshalb immer Hand in Hand gehen. Sie sind im Bauen untrennbar miteinander verbunden.

Bedauerlicherweise gab es in der vergangenen Jahrzehnten in der Architektur einen Wildwuchs inhaltlich wenig fundierter Stilrichtungen, vom Postmodernismus über den Dekonstruktivismus, Blob, Superdutch und sonstige. Allesamt sind sie wieder verschwunden, allesamt haben sie sich nicht um das gekümmert, was seit dem 1972 erschienenen Bericht des Club of Rome mit dem Titel «Die Grenzen des Wachstums» am Horizont aufschien: Die Bevölkerungsexplosion, das rapide Wachstum von Metropolen, Wasser- und Nahrungsmangel, die Erderwärmung und vieles andere mehr. Alle diese Themen sind Themen der zukünftigen Gestaltung der Welt und damit Themen des Bauschaffens. Die Architekturszene beschäftigte sich aber lieber mit formalästhetischen Überlegungen. Und die Ingenieure investierten all ihr Können in verfeinerte Berechnungsmethoden, die am Ende zwar alles baubar machten – aber nicht bei der Beantwortung der Frage weiterhalfen, ob das Ganze denn überhaupt Sinn machte oder nicht. Die Ingenieure waren stolz darauf, sagen zu können: anything goes.

Die griechischen Bauern sagen:
Einen Olivenbaum pflanzt man für die Enkel.

Der dringend erforderliche Bewusstseinswandel geht immer noch viel zu langsam vor sich. Angesichts der auf uns zukommenden Probleme, die im Wesentlichen durch die Erderwärmung, die Bevölkerungsexplosion und künstlich induzierte militärische Konflikte gekennzeichnet sind, müssen wir sehr viel schneller vorankommen. Dabei müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass die notwendigen Investitionen sich nicht im klassischen Sinn rentieren. Die griechischen Bauern sagen: Einen Olivenbaum pflanzt man für die Enkel. Dieses Prinzip der Gemeinschaft und der Nachhaltigkeit müssen wir, so meine ich, als Gesellschaft wieder neu lernen und zum Ziel unseres gesellschaftlichen Handelns machen.

 

Was ist speziell am Aktivhaus?

WS: Das Aktivhaus B10 ist ein Forschungsprojekt, das untersucht, wie innovative Materialien, Konstruktionen und Technologien unsere gebaute Umwelt nachhaltig verbessern können. Dank eines ausgeklügelten Energiekonzepts und einer vorausschauenden, selbstlernenden Gebäudesteuerung erzeugt das Gebäude das Doppelte seines Energiebedarfs aus nachhaltigen Quellen. Mit dem gewonnenen Überschuss werden zwei Elektroautos und – im Rahmen eines Smart Grid – ein benachbartes Gebäude des Architekten Le Corbusier (seit 2006 Heimat des Weissenhofmuseums) versorgt. Der Zusammenschluss von mobiler und immobiler Infrastruktur ist ein vielversprechender Lösungsansatz für eine integrierte und dezentrale Energieversorgung von Elektromobilität und gebauter Umwelt.

Das Aktivhaus verzahnt die Energiesysteme  von Elektromobilität und Gebäuden zu einem integral gesteuerten Gesamtsystem.

Das Baugrundstück befindet sich im Bruckmannweg 10, im Herzen der berühmten Stuttgarter Weissenhof-Siedlung. Diese war in den 1920er Jahren bahnbrechendes Signal für essentielle Neuerungen in unserer gebauten Umwelt. Das Aktivhaus B10 greift diesen Innovationscharakter auf und überführt ihn in neue Bereiche – Immobilien und Mobilität werden als eine integrale Einheit gedacht und konzipiert. B10 verzahnt die Energiesysteme von Elektromobilität und Gebäuden zu einem integral gesteuerten Gesamtsystem. Es vereint somit die Ladeinfrastruktur und die Anlagentechnik für die Erzeugung, die Speicherung und das Management von Energie in einem zentralen Element – B10 wird hierdurch zum Bindeglied zwischen Nutzer, Gebäude, Fahrzeug und Smart Grid.

 

Was ist ausser der Energie anders am Aktivhaus?

WS: Das Gebäude bietet neben seiner Energieeffizienz auch wichtige konstruktive Neuerungen. Es wurde innerhalb weniger Monate geplant und industriell als Holzbau vorgefertigt und dann innerhalb eines Tages vor Ort montiert. Zu den diversen baulichen Innovationen des Gebäudes zählt zum Beispiel der Einsatz eines nur 17 Millimeter dicken Vakuumglases, das bei B10 erstmals in Form einer geschosshohen Verglasung eingesetzt wird. Weitere wichtige Innovationen sind die Installation eines vorgefertigten Technik-Racks mit zentralem Leitungsbaum, klappbare Fassadenelemente (die eine Doppelfunktion als Terrasse erfüllen), eine voll rezyklierbare Holz-Textil-Wandkonstruktion und so weiter. B10 ist wie alle von mir entworfenen Forschungsgebäude ressourcenminimal und vollkommen rezyklierbar. Es erfüllt somit alle Anforderungen des Triple Zero Standards: Das Gebäude erzeugt mehr Energie als es selbst benötigt (zero energy), verursacht keinerlei Emissionen (zero emissions) und kann ohne Rückstände in den Stoffkreislauf rückgeführt werden (zero waste).

 

Erklären Sie uns die Idee der Schwesterlichkeit?

WS : Es kommt nicht darauf an, dass jedes einzelne Haus eine gesellschaftliche Bedingung wie zum Beispiel die Einhaltung der Energieeinsparverordnung erfüllt – es kommt vielmehr darauf an, dass unterschiedliche Gebäude, alt und jung, energetisch stark, energetisch schwach, mit unterschiedlichen Nutzungsmustern und -arten diese gesellschaftliche Forderung nach dem Triple Zero gemeinsam erfüllen. Unter Umständen kann dies eine ganze Stadt oder ein ganzes Land sein. Dies ist das Prinzip der Schwesterlichkeit. Der eine hilft dem anderen. Der Starke dem Schwachen, der Neue, der 200 Prozent Energieüberschuss produzieren kann, gibt seine Energie an den Schwachen, z.B. ein denkmalgeschütztes, in verschatteter Konfiguration stehendes Pfarrhaus. Nur die Gesellschaft als solche muss müllfrei, mit wenig Material, ohne fossil basierte Energie leben.

Das Haus, das 200 Prozent Energieüberschuss
produzieren kann, gibt seine Energie einem denkmalgeschützten,
im Schatten stehenden Pfarrhaus.

Was müssen wir tun, damit wir laufend, also auch in Zukunft, für Wohnbauten genug Ressourcen und genug Energie haben?

WS: Die Frage nach den Ressourcen und die Frage nach der Energie hängen eng zusammen. Während letztere aber eigentlich sehr leicht zu lösen ist, stehen wir bei ersterer noch vor sehr grossen Herausforderungen. Die Sonne strahlt 10’000-mal mehr Energie auf die Erde ein, als die Menschheit zur Erfüllung aller ihrer Bedürfnisse und Funktionalitäten benötigt. Hinzu kommen Wind, Gezeiten und andere alternative Energiequellen. Wir stellen also fest, dass wir gar kein Energieproblem haben! Das eigentliche Problem besteht darin, dass die weltweite Energieversorgung auf fossilen Trägern wie Erdöl beruht. Seit den 1970er Jahren hat man zwar versucht, zu grosse Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu verhindern – die prinzipielle Verwendung fossiler Energieträger wurde aber nicht ernsthaft hinterfragt. Erst nach der Jahrtausendwende, als Folge der Berichte des IPCC, griff die zunehmende Erkenntnis um sich, dass die Erderwärmung in signifikanter Weise durch CO2-Emissionen befördert wird, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger entstehen. Anstatt nun aber einen sofortigen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Träger zu fordern, hat man sich vielmehr auf die sogenannte Energieeffizienz kapriziert.

Es kommt nicht darauf an, dass ein Gebäude eine bestimmt Dämmqualität besitzt.

Dem Nichtfachmann (und damit den meisten Bauherren) wurde glauben gemacht, dass sie etwas Gutes tun, wenn sie ihre Gebäude mit einer dicken Wärmedämmung versehen und ihr Habitat gleichzeitig möglichst luftdicht machen. Wärmedämmung als solche ist nichts Schlechtes. Aber sie ist nicht die alleine selig machende Lösung – und in der heutzutage angewandten Form ist sie allzu oft Sondermüll. Wenn die heutige Baugesetzgebung vorschreibt, dass Aussenwände, Fenster, Dächer und so weiter bestimmte Wärmedämmeigenschaften aufweisen müssen, dann unterbindet man damit alle anderen Lösungsansätze. Anders gesagt: Es kommt doch nicht darauf an, dass ein Gebäude eine bestimmt Dämmqualität besitzt. Es kommt vielmehr darauf an, dass ein Gebäude keine fossil basierte Energie verbraucht. Der Gesetzgeber schreibt die Anwendung einer Konstruktionsmethode vor und nicht die Erreichung eines Ziels. Damit schliesst er aber alle anderen Ansätze aus, verhindert somit quasi jedwede Innovation und vernebelt zudem, um was es eigentlich geht. So bitter dies ist und so schwierig es in der politischen Durchsetzung sein wird: Es geht um nichts anderes als um ein Verbot der Nutzung fossiler Energieträger beim Bau und Betrieb unserer Häuser, unserer gebauten Umwelt.

So viel zur Frage der Energieversorgung. Die Frage der Ressourcen ist, wie gesagt, meines Erachtens viel schwerwiegender, wenn auch bislang nur wenig in der Öffentlichkeit diskutiert. Ich begründe meine Forderung nach einer Neuausrichtung des Bauschaffens mit einer globalen Betrachtungsweise, beispielsweise durch eine Analyse der durch das Bauwesen induzierten Baustoffströme.

Wollten wir jeden neugeborenen Bürger unserer Erde mit einem baulichen Standard versorgen, wie wir ihn in Deutschland vorfinden, dann müssten wir pro Sekunde 1300 Tonnen an Baustoffen gewinnen.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Jeder Bundesbürger besitzt insgesamt zirka 490 Tonnen an Baustoffen, zusammensetzt aus seinem jeweils anteiligem Besitz an öffentlichen Infrastruktur- wie öffentlichen und privaten Hochbauten. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung jede Sekunde (!) um ca. 2,6 Menschen. Wollten wir nun jeden neugeborenen Bürger unserer Erde mit einem baulichen Standard versorgen, wie wir ihn in industrialisierten Länder wie Deutschland vorfinden, dann müssten wir pro Sekunde nahezu 1300 Tonnen an Baustoffen gewinnen, verarbeiten und verbauen. Eine Analyse der hierzu erforderlichen Massenströme zeigt, dass dies nicht möglich ist. Häufig ist das Material nicht in der erforderlichen Menge vorhanden beziehungsweise nur durch schwerwiegende Schädigungen der Umwelt zu gewinnen. Dazu könnte man eine zweite Betrachtungsebene eröffnen: Im Pariser Klimaschutzabkommen wurde vereinbart, dass die gesamte Energieversorgung unserer Welt bis zum Jahr 2050 frei von CO2-Emissionen sein soll. Dies ist eine der Voraussetzungen für die Erreichung des 2-Grad-Ziels. Wenn wir aber bis zum Jahr 2050 jedem Menschen dieser Erde die gleiche Baustoffmenge zubilligen, dann führen allein schon die CO2-Emissionen, die mit der dafür erforderlichen Baustoffproduktion zusammenhängen, zu einer deutlichen Verfehlung des in Paris vereinbarten 2-Grad-Ziels – ohne Berücksichtigung sonstiger Emissionen aus Verkehr und Produktion, die natürlich noch hinzugerechnet werden müssen.

 

Welchen Vorteil bietet im Fall Aktivhaus die Modularität? Wie kann man Modularität und vorgefertigte Grundrisse mit den individuellen Wünschen einer anspruchsvollen Bauherrschaft vereinen?

WS: Wir müssen die Produktionsseite des Bauens verändern, wenn nicht gar revolutionieren. Es ist unser Ziel, etwas anzustossen, die Prozesse zu revolutionieren und auf breiter Ebene zu Veränderungen zu kommen. Seit 2000 plant mein Büro jedes Jahr ein Experimentalgebäude, mit dem wir das Triple Zero Prinzip (das heisst: keine fossile Energieverbrennung, keine Emissionen und kein Abfall) weiterentwickeln. Jahr für Jahr wurden diese Häuser leichter und besser rezyklierbar, haben sie immer mehr Energieüberschuss produziert. Für uns war klar, dass wir als nächstes die industriellen Prozesse, die einem Bauen in der Zukunft unterliegen sollten, entwickeln sollten.

In der Firma AH Aktiv-Haus, die wir hierfür im Jahr 2015 gemeinsam mit Prof. Klaus Fischer von den Fischerwerken gegründet haben, entwickeln wir nun einen neuen Baustandard auf parametrischer Basis – nach dem Prinzip Fertighaus. Diese Firmengründung geschah zum einen aus der Überzeugung, dass wir mit weniger Materialien mehr gebaute Umwelt schaffen müssen, und das in kürzerer Zeit und zu niedrigeren Kosten als bisher – dass das aber mit den jetzigen Mitteln auf der Baustelle nicht zu realisieren ist. Deshalb haben wir überlegt, wie man grosse Bauteile oder Gebäudeteile vorfertigen und anliefern kann. Zum anderen gibt es immer wieder die Klage, dass sich niedrige Einkommensgruppen ein Wohnen in der Stadt kaum mehr leisten können. Unser Gedanke war deshalb: Wenn wir die industrielle Produktion in völlig anderer Art und Weise als bisher aufziehen, wenn wir die Prozesse revolutionieren, dann lässt sich auch die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum leichter erfüllen.

Die einzelnen Teile müssen in ihren Abmessungen und ihrer Geometrie nicht identisch sein – wohl aber in der Art, wie man sie miteinander verbindet.

Es war und ist uns dabei sehr wichtig, die in der Vergangenheit gemachten Fehler des modularen Bauens zu vermeiden. Unser System entspricht nicht einem Gleich-Teile-Prinzip, sondern einem Gleich-Füge-Prinzip. Das heisst, die einzelnen Teile müssen in ihren Abmessungen und ihrer Geometrie nicht identisch sein – wohl aber in der Art, wie man sie miteinander verbindet. Es gibt in der Ausführung viele Varianten, so dass man, wenn man alle Möglichkeiten voll auskostet, am Ende Millionen unterschiedlicher Häuser bauen kann. Es entsteht eben kein Standardmodul, kein Standardcontainer und kein Standardhaus Typ «Erika» oder «Schwarzwald», sondern ein sehr individuelles Produkt. Das Einzige, was identisch ist, ist das flache Dach. Gleichzeitig gibt es aber eine Planungsentität, einen Block an elektronischer Planung, plus Materialbeschreibung, plus Spezifikation, plus Gütesicherung bis hin zu Überwachungsvorschriften.

 

Wie lässt sich der Transport vom Produktionsstandort zum fertigen Haus umweltverträglich gestalten?

WS: Idealerweise sollten die Transportwege vom Produktionsstandort zum fertigen Haus natürlich immer so kurz wie möglich sein. In der Praxis lässt sich dies angesichts einer Welt globaler Arbeitsteilung aber nicht immer im gewünschten Ausmass realisieren. Die Menge an Energie, die für den Transport aufgewendet werden muss (und die ja aus erneuerbaren Quellen stammen kann), ist aber im Verhältnis zur Ressourcenfrage verschwindend gering. Wenn es gelingt, mit wesentlich weniger Baustoffen als bisher für wesentlich mehr Menschen eine gebaute Umwelt zu schaffen, ist bereits viel gewonnen. Und wenn es uns dann auch noch gelingt, diese Baustoffe nur temporär aus technischen und biologischen Kreisläufen zu entnehmen und sie dann zurückzuführen, haben wir eine sehr gute Grundlage für eine nachhaltige Gestaltung unserer Umwelt gelegt.

Dies ist mein Ziel – ein ephemeres Bauen, also eine Architektur, die mit Anstand wieder von der Erde gehen kann, sei es nun nach einem Tag oder nach eintausend Jahren. Bei unserem neuesten Projekt – der Forschungs-Unit «Urban Mining & Recycling» im NEST-Campus in Dübendorf – haben wir dies besonders anschaulich und gut nachvollziehbar bis ins kleinste Detail durchgeplant. Die Unit wird am 8. Februar 2018 eröffnet.

Vielen Dank für das Interview.

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