Modulart ist ein Labor für modu­lares Bauen.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser

Ein Blick in Nachbars Garten kann sich lohnen. Das hat sich auch die modulart-Redaktion gesagt und für die aktuelle Ausgabe den Fokus auf das modulare Bauen in Deutschland gelegt. Dabei sind wir auf zahlreiche spannende Projekte gestossen.

Etwa auf das neue Gymnasium im Norden der Stadt Frankfurt. Mehrere hundert Kinder gehen hier seit letztem Herbst in einem schlichten Modulgebäude zur Schule, das zu grossen Teilen bei Erne in Laufenburg in der Schweiz entwickelt und quasi nach Deutschland exportiert wurde.

In Frankfurt läuft auch bis zum 18. August noch die Ausstellung «Neue Menschen, neue Wohnungen» im Deutschen Architekturmuseum. Sie zeigt, wie in Frankfurt zwischen 1925 und 1933 mehr als 12 000 neue Wohnungen gebaut wurden: Die Planer um Stadtbaumeister Ernst May setzten konsequent auf standardisierte Grundrisse und Bauteile. Ein Teil der Wohnungen wurde sogar aus vorgefertigten Betonelemente erstellt – ein früher Vorläufer der späteren Plattenbauten.

Wie man in der Stadt – trotz knappem Wohnraum und teuren Grundstücke – gut baut, zeigen zwei Projekte in Berlin und Hamburg. In Berlin ist auf einem Parkhausdach ein Hotel aus Holzmodulen entstanden. In Bremen haben Lin Architekten Urbanisten eine Genossenschaftssiedlung mit gezielt gesetzten Neubauten erweitert. Diese basieren auf einem Holzelement-Baukasten.

Erfrischend ist auch das Studentenwohnhaus «Collegium Academicum» in Heidelberg, das bis Ende 2020 entsteht. Eine 30-köpfige Gruppe aus Studierenden hat das Projekt in Workshops mit den Architekten erarbeitet, einen Grossteil der Finanzierung selbst organisiert und legt beim Bauen, Zusammenwohnen und Lernen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit.

Zurück aus Deutschland ist modulart ein zweites Mal beim Projekt «Fogo» in Zürich-Altstetten gelandet und hat diesmal die Ateliers und Gewerberäume besucht, die als innovativer Lärmschutzwall dienen.

Das Modulart-Team wünscht viel Lesespass

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