Modulart ist ein Labor für modu­lares Bauen.

Offen auch für Sie.

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Derzeit sorgen Menschen auf der Flucht hierzulande kaum für Schlagzeilen. Doch der Schein trügt: Weltweit sind 68.5 Millionen Menschen auf der Flucht. Das entspricht in der Bevölkerung von ganz Frankreich. All diese Menschen benötigen an den Orten wo sie Zuflucht finden zumindest eine provisorische Unterkunft. In den letzten Jahren haben findige Köpfe, darunter auch der japanische Architekt Shigeru Ban, einfache Bauten entwickelt, die sich rasch sowie ohne viel bauliches Wissen aufbauen lassen. Sie bieten den Menschen auf der Flucht so ein Stück geschützten Privatraum. Modulart stellt in dieser Ausgabe verschiedene dieser «Shelter» vor. Wer sich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, findet passend dazu eine Besprechung des Buchs «Flüchtlingsbauten. Handbuch und Planungshilfe: Architektur der Zuflucht: Von der Notunterkunft zum kostengünstigen Wohnungsbau».
Modulare Bauweisen kommen häufig auch zum Einsatz, wenn Gemeinden hierzulande rasch Wohnraum für Asylsuchende bereit stellen müssen. Einen neuen Ansatz verfolgt dabei die neue, aus Holzmodulen bestehende, Siedlung «Fogo» in Zürich. Hier wohnen Studierende und Asylsuchende unter einem Dach.

Neben diesem Schwerpunktthema entführt Sie die aktuelle Ausgabe von Modulart auch nach München, Warnemünde und ins Luzerner Hinterland. Lucia Gratz stellt uns die 1971 an der Genter Strasse in München entstandenen Wohnhäuser vor. Architekt Otto Steidle hat dort beispielhaft gezeigt, dass ein industrielles, vorgefertigtes Bausystem aus Stützen und Platten nicht einengen muss sondern sehr viel Individualität ermöglicht. Gut 600 Kilometer weiter nördlich steht in Warnemünde an der Ostsee das erste Container-Hostel Deutschlands. 67 High-Cube-Container bieten hier eine spannende Übernachtungsmöglichkeit. Im Luzerner Hinterland schliesslich findet am 20. März bei der Holzbau Firma Renggli AG ein spannender Fachevent zum Thema «Sanieren, erneuern, weiterbauen – heute für morgen» statt. Mit Expertinnen und Experten diskutieren wir Strategien und Lösungsansätze und zeigen anhand von Beispielen auf, wo die systematische Bauweise Mehrwerte bietet.
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Das Modulart-Team wünscht viel Lesespass

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