MINISTADT FÜR MIKROTECHNOLOGIE

Der siebengeschossige Bau im Zentrum von Neuenburg beherbergt Büros, Labors und Reinräume für den Technologiepark Neode und das Institut de Microtechnique (IMT), eine Aussenstelle der EPFL. Hinzu kommen ein Restaurant, eine Aula und ein öffentlich zugänglicher Park. Jede dieser zahlreichen Funktionen hat ihre eigene Adresse in dieser klitzekleinen Stadt mit dem Namen Microcity.

BILD: YVES ANDRÉ

Holz ist allgegenwärtig. Zum Einsatz kam es dank seiner ureigenen baulichen Qualitäten, nicht als Dekor – man sieht es gar nicht unter den Keramikfliesen der Fassade. Für die beiden Untergeschosse, die Technikkerne oder gewisse Laborreinräume war Beton notwendig. Überall sonst kamen hybride Holz-Beton-Elemente zum Einsatz, die in diesem Ausmass erstmals in der Schweiz eingesetzt wurden. Dadurch reduziert sich die graue Energie, die in der Gebäudehülle steckt. Das Gebäude beruht auf einem Raster von 7,2 mal 7,2 Metern zwischen den tragenden Punkten – eine Referenz der Architekten an die ersten Bauten der EPFL.

Microcity ist auf energetische Effizienz getrimmt, nutzt das Tageslicht und seine eigene Abwärme, produziert mit einer Fotovoltaikanlage Strom und ist Teil des Neuenburger Free-Cooling-Systems, das im Sommer über eine unterirdische Schlaufe verschiedene städtische Gebäude mit Seewasser kühlt.

Microcity Modulart
Microcity Modulart

MICROCITY IST AUF ENERGETISCHE EFFIZIENZ GETRIMMT, NUTZT DAS TAGESLICHT UND SEINE EIGENE ABWÄRME, PRODUZIERT MIT EINER FOTOVOLTAIKANLAGE STROM UND IST TEIL DES NEUENBURGER FREE-COOLING-SYSTEMS, DAS IM SOMMER ÜBER EINE UNTERIRDISCHE SCHLAUFE VERSCHIEDENE STÄDTISCHE GEBÄUDE MIT SEEWASSER KÜHLT.

BILD: YVES ANDRÉ

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