ZUKUNFTSGERICHTETE ARBEITSWELTEN

Die zwei letzten Baufelder des Suurstoffi-Quartiers in Rotkreuz/Risch sind vergeben: Bauart Architekten und Planer gewinnen den Studienauftrag für die Gebäude 43 und 45.

BILD: BAUART

Die zwei letzten Bausteine auf dem Wohn-, Geschäfts- und Bildungsareal «Suurstoffi» in Rotkreuz/Risch (Slogan: «Alles im Grüene») sind vergeben: Bauart Architekten gewinnen den Studienauftrag für die Gebäude 43 und 45. Diese befinden sich an der Nordostecke des neuen Quartiers, welches dereinst rund rund 1‘500 Bewohner, 2'000 Studenten und 2'500 Beschäftigte beherbergen wird. Die für eine Büronutzung zu planenden Volumen sollten sich sowohl «durch eine eigene, starke Identität auszeichnen» als sich auch «in das Gesamtbild integrieren». Zudem galt es aufzuzeigen, wie «vor dem Trend von orts- und zeitunabhängigem Arbeiten die Kommunikation im Gebäude gefördert werden kann».

Wie die Jury beobachtet, führen die von Bauart Architekten entworfenen Volumina die Höhenstaffelung und die Massstäblichkeit in der Umgebung auf selbstverständliche Weise weiter. Beide Baukörper setzen sich aus unterschiedlich hohen, verschränkten Gebäudeteilen und weisen jeweils fünf und sieben Geschosse auf. «Städtebaulich gekonnt placiert», so die Jury, würde der höhere Teil von Gebäude 43 zum raumdefinierenden Element im Park, während derjenige von Gebäude 45 einen adäquaten Auftakt ins Areal an der Nordostzufahrt formuliere. 

 

MODELL

BAUART

Dem Wunsch nach zukunftsgerichteten neuen Arbeitswelten begegnen die Verfasser mit sogenannten «Social Hubs», Begegnungszonen, welche neben dem konzentrierten Arbeiten spontane Begegnungen und informelle Kommunikation ermöglichen sollen. «Kombiniert mit architektonisch charakteristischen Elementen – Lichthof mit zweigeschossiger Lobby im zentralen Bereich des S43 sowie Atrium mit Sitztreppe im Erdgeschoss des S45 – erhalten die Erschliessungsbereiche in den Gebäuden eine begrüssenswerte, eigenständige Identität und gliedern die Bürogeschosse geschickt», schreibt die Jury dazu.

Konstruktiv werde eine hybride Bauweise (Beton/Holz) mit einem hohen Vorfertigungsgrad vorgeschlagen. In ihrer Erscheinung würden sich die beiden Bauten unterschiedlich präsentieren und so ein attraktives Ensemble schaffen.

Insgesamt, so die Jury, bilde das Studienprojekt von Bauart Architekten eine «hervorragende Grundlage für die Ausarbeitung eines flexibel nutzbaren, ökonomisch konstruierbaren und ästhetisch ansprechend ausgestaltbaren Bauprojekts.»

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Grundriss-OG-1_400

GRUNDRISSE EG  & OG, SCHNITT

BILDER: BAUART

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